Circus und Diskriminierung?

Hautfarbe oder Sexualität, Größe oder Gewicht, Akzente oder Beeinträchtigungen scheinen manchen Menschen wichtiger zu sein, als die eigentliche Person. Sei es in der Kita, Schule oder auf der Arbeit. Diskriminierung kann auf jede erdenkliche Art und Weise jeden Menschen treffen.

Als pädagogischer Circus bringen wir nicht nur Verantwortung für dieses Thema mit, wir müssen aktiv gegen Diskriminierungen vorgehen. Ohne Vertrauen fällt jeder Akrobat von der Pyramide, ohne Respekt lacht keiner bei den Clowns, ohne Zusammenhalt kommt keine Circusnummer zustande.

Das Training durchbricht Sprachbarrieren, motiviert und im Endeffekt steht jeder in der Manege und präsentiert sich und das was er kann.

Circus fördert das Selbstvertrauen, den Teamgeist und lindert Ängste. Deshalb gehen wir auch aktiv in Flüchtlingsunterkünfte, Förderschulen oder Kliniken.

Circus und Diskriminierung? Nein – Circus gegen Diskriminierung!

Circus ZappZarap und Tiere

Wir beim Circus ZappZarap bieten jegliche Art von Circusgenres an, jedoch keine Art von Tiershows. Nur werden wir oft gefragt warum: „es ist ja vor allem für Kinder schön mit Tieren zu arbeiten!“

Diese Entscheidung hat mehrere Gründe:

Sobald ein Tier die Manege betritt, ist das Tier im Fokus der Zuschauer. Der „Artist“ ist hier im Endeffekt nicht der Mensch, sondern das Tier, das den Trick ausführt. Das steht im Gegensatz zu unseren pädagogischen Grundsätzen.

Dazu können die Tiere meist nicht ordentlich gehalten werden. Für Hunde sind Reisen machbar, für andere Tiere jedoch nicht. Meist werden Tiere dann schlecht gehalten und leiden unter ständigem Stress. Falls Sie sich noch mehr über das Thema Circus und Tiere informieren wollen: PETA bietet eine Newsseite an.

Neuer Anstrich: Sitztribüne wird auf Vordermann gebracht

Das war auch echt nötig: 110 Bretter einer unserer Sitztribünen wurden fleißig in einem strahlenden Rot neu lackiert. So eine Sitztribüne besteht aus 22 einzelnen Modulen (eine dazu zur Reserve) mit jeweils 5 Brettern als Sitzfläche und Rückenlehne. Das heißt: viel Farbe, viel Platz zum Trocknen und genauso viel Arbeit.

Nach knapp einer Woche strahlt die Tribüne wieder, als wäre sie neu.

Da lässt es sich drauf sitzen, oder?