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Exkurs: Geschichte II

Hallo und herzlich willkommen zurück!

Nachdem wir letztes Mal den Ursprung des Wortes Circus ergründet – und auch schon herausgefunden haben, dass manche Circusdisziplinen älter sind als das Christentum – geht es nun weiter!

Die nächsten Spuren des Circus finden wir im Mittelalter. Wer kennt sie nicht? Die berühmten Gaukler und Narren.

Zu dieser Zeit gab es auf Märkten vielerlei Spielleute und Gaukler, die von Ort zu Ort zogen und mit ihren Künsten das Volk erfreuten.

Diese Unterhaltungskünstler mit zirzensischen Fertigkeiten aller Art und fanden ihr Publikum praktisch überall: auf Marktplätzen, bei kirchlichen Festen, bei öffentlichen Hinrichtungen und beim höfischem Leben des Adels. Sie waren das „fahrende Volk“: Gaukler, Geschichtenerzähler und Nachrichtenüberbringer gleichermaßen. Neben Jongleuren, Akrobaten und Zauberern gab es zum Beispiel auch Feuerschlucker, Seiltänzer, Gewichtheber, Spaßmacher oder Zauberkünstler. Einiges davon hat sich bis heute im Circus gehalten, anderes wurde zu einer eigenen Kunstform – oder verschwand langsam aber sicher in einer Nische.

Die Gaukler genossen aus gesellschaftlicher Sicht kein Ansehen, da sei auf „unehrliche“ Art Brot und Geld verdienten. Im Volk traute man den Gauklern nicht so recht. Man warf ihnen Diebstahl, Betrug oder Hexerei vor. Daher blieben die Gaukler nie lange an einem Ort.

Ein Pferd war zu dieser Zeit wichtigstes Arbeits- und Transportmittel . Wer ein eigenes Pferd besaß, der galt als etwas. So bildeten sich nach und nach auch Gruppen von Kunstreitern, die ihr Können zeigten und damit ihr Geld verdienten.

Ihr seht also, Circus ist etabliert, aber noch lange nicht voll anerkannt. Wie es weiter ging erfahrt ihr im neuen Jahr!

Fotoquelle: Pixabay.com

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